Kopf eines sehr großen Heckrund-Bullen

Kopf eines sehr großen Heckrund-Bullen. Dieser Bulle ist sehr fachmännisch und mit sehr viel Liebe zum Detail montiert. Er stammt aus einem deutschen Tierpark. Das Heckrund ist eine Rinderrasse (Bos domesticus), die nach den deutschen Brüdern Heinz und Lutz Heck benannt ist. Nachzüchtung In den 1920er und 1930er Jahren versuchten Heinz und Lutz Heck, eine Rinderrasse zu züchten, die dieselben Merkmale wie der ausgestorbene wilde Vorfahre der heutigen Rinderrassen aufweist: das Urrind (Bos primigenius). Ihre Methode bestand darin, "primitive Rassen" wie das korsische Bergrind, den spanischen Kampfstier, das schottische Hochlandrind und das ungarische Stepperrind zu kreuzen. Als Ergebnis erhielt das Heckrind einige "wilde Eigenschaften", die bei den meisten domestizierten Kühen "wegselektiert" wurden. Die Rückzüchtung des Urrindes war jedoch von Anfang an wissenschaftlich umstritten. Es ist auch nie gelungen, alle Eigenschaften des Urrindes wiederherzustellen. Dennoch konnte das Projekt der Hecks ab 1933 auf die Unterstützung der nationalsozialistischen Regierung Deutschlands zurückgreifen. Der damalige Reichsforstmeister und Reichsjägermeister Hermann Göring ließ die Hecks-Rinder in seinem Jagdrevier Rominten (Krasnolesye) nahe der russisch-polnischen Grenze weiden.
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